VW Bus T5 Projekt (1)

Am Anfang jedes Projekts steht der Anfang – aber wann war der Anfang und wie stellte er sich dar?

Mein Anfang für die Anschaffung eines VW Busses, sprich „Bulli“ hängt sicher mit der Anschaffung meiner Hunde zusammen. Weil ich jeden Tag mit meinen Hunden unterwegs bin und mir die Gassirunden in meiner Umgebung mittlerweile ein sehr fades Gefühl erzeugen, schaue ich gerne in die weitere Umgebung. Schlüsselerlebnis war sicher die windige, nasse und kalte Abend auf einer Landschaftskuppe. An diesem Abend flüchtete ich mich mit meinen Hunden in das trockene und windgeschützte Auto, einem Mitsubishi Space Star. Da saß ich dann auf dem Vordersitz, die Hunden lagen auf der hinteren Fläche (mit abgebauter Rücksitzlehne) und irgendwie hätte ich auch gerne gelegen, mit meinen Hunden zusammen und hätte gerne noch etwas länger vor Ort abgeschlafft.

Den letzten Stein brachte der Kfz-Mechaniker der Frau ins Rollen, von der ich meine Hunde habe. War ich davor davon ausgegangen, dass ein VW Bus teuer im Unterhalt ist, belehrte mich dieser Mechaniker, dass das alles halb so wild ist. Wichtig sei bei einem T5 zunächst der richtige Motor, ein 1,9 Liter TDI, mit 105 PS und Pumpe Düse Technik der Einspritzung.

Eine Quelle für solche Fahrzeuge und ungefähre Preise konnte er auch nennen und meine Entscheidung war getroffen. Ein paar Tage später stellte sich heraus, dass in der Familie eine ebensolcher T5 zur Disposition steht und dieser unter den gegebenen Umständen noch im Januar Probe zu fahren sei.

So, wir haben den 29.12.2019 und für mich heißt es jetzt warten. Das von anvisierte Fahrzeug hat hinten keine Fenster, es hat Rostprobleme und keinen Durchgang nach vorne. Ich hätte allerdings gerne Fenster hinten und ein Klimaanlage.

Andererseits will ich jetzt aber nicht bis zum Sommer warten. Fenster lassen sich einbauen, ebenso eine Klimaanlage und Rost ist bei allen älteren Fahrzeugen ein Problem.

In letzter Zeit bin ich dabei zu überlegen, über was ich schreiben will, was zu schreiben ich Lust habe. Und da fällt mir nicht besonders viel ein, da es mir so scheint, als wäre über alles schon ausführlich geschrieben worden.

Eine lockende Aussicht stellen da schon die Ausfahrten mit mir, meinen Hunden, in einem Bulli dar. Auf die Ladefläche lege ich nur ein paar Isomatten und reichlich Decken. Ein paar Ablagemöglichkeiten sind im Bus bereits verbaut, jedoch so schmal, dass ich noch bequem mit meinen beiden Hunden auf der Ladefläche rumliegen kann.

Ich will meine Ausfahrten mit so minimalen Equipment wie möglich realisieren, also so vollständig wie möglich konträr zur gewöhnlichen Camper-Praxis.

Mal schauen was daraus wird. Ich denke mit Fotos und Texten wird das hier sehr unterhaltsam. Also, bis später, Ihr Jörg Baumann