benzin-pur

Gestern sah ich einen Film über einen Segelflug-Langstrecken Weltrekord. 3008,8 Kilometer in 15 Stunden und ein paar Minuten, erzielt in Argentinien durch Klaus Ohlmann. Faszinierend muss ich sagen. Da bekam ich Lust, meinen kleinen Mitsubishi mal wieder ein bisschen durch die Landschaft zu bewegen.

Das Problem vieler Autos ist, dass sie mehr rumstehen als fahren. Auch ich komme im Jahr nur auf 17- bis 20’000 Kilometer Fahrleistung. Dazu muss ich sagen, das mein Arbeitsweg nur 34 Kilometer hin und zurück beträgt. Trotzdem, ein Fahrzeug ist kein Stehzeug.

Kurz dachte ich daran, mir einen VW-Bus anzuschaffen, dann dachte ich kurz über einen Volvo Amazon (P120/121) nach, aber letztlich ist es egal, was für ein Auto man fährt – die Hauptsache ist für mich, dass ich fahre. Alte und seltene Autos empfinde ich als zu schade, um mit ihnen im Alltag durch die Gegend zu tuckern. Wobei ein günstiger Volvo 120 auf der Straße besser aufgehoben zu sein scheint, als in irgendeiner Garage.

Ist man kein Autosammler, dann sollte man schauen, dass das Auto auf Kilometer kommt. Und da habe ich, nachdem ich den Weltrekordflug über 3000 Kilometer angeschaut habe, auf jeden Fall Nachholbedarf. Im Alltag fahre ich pro Tag eine gute halbe Stunde und das war’s. Zur Arbeit und zurück halt. Wenn ich das jetzt so lese, werde ich fast etwas depressiv.